Kommunionsschmuck in Silber
Schmuck für besondere Anlässe gibt es auch schon für Kinder. Im Mai ist es wieder so weit: Viele Kinder, die in der dritten Klasse sind, haben Kommunion, zu der üblicherweise zumindest ein Kettchen in Silber oder Gold gekauft wird. Das Kreuz als Anhänger ist unter anderem ein Symbol dafür, dass der kleine Junge oder das Mädchen jetzt vollwertige Mitglieder der katholischen Kirche sind. Sie haben die erste Beichte besucht, erhalten das erste Mal die Hostie, das heißt, sie nehmen am Abendmahl teil. Die schönen weißen Kleider der Mädels und die Anzüge der Jungs wurden weitestgehend abgeschafft; einheitliche Kutten mit einer Kordel sind die Kleidung für diesen Anlass. Die Tischmütter sind eifrig mit den Vorbereitungen beschäftigt, und in der Schule lernen die Kinder Gebete, die Hintergründe und Beweggründe der Kirche kennen.
Früher war es quasi Tradition, dass hier goldener Schmuck verschenkt wurde. Zum goldenen Kettchen kamen oftmals eine goldene Uhr und anderes. Heute darf es auch Silber sein. Dies strapaziert zum einen den Geldbeutel der Eltern nicht so immens, und passt auch manchmal einfach besser zum Kind. Ein Junge darf heute sogar sein silbernes Kreuz an einer Leder- oder Kautschuk Kette tragen. Hier sind die Richtlinien nicht mehr so streng wie früher. Viele Eltern und Großeltern können aber von alten Traditionen nicht loslassen und kaufen nach wie vor zumindest eine silberne Halskette und den passenden Anhänger in Kreuzform. Viel wichtiger, als die Frage nach goldenem oder silbernem Schmuck ist sowieso, dass die Kinder verstehen, um was es bei der Kommunion geht und was auf sie nun im weiteren Leben zukommt.