Worauf man beim Kauf von Herrenuhren achten sollte

In einer Zeit, in der viele Hersteller Plagiate und billige Produkte als teure Herrenuhren verkaufen wollen, ist es wichtig, einige Dinge zu beachten. China, Thailand und noch einige, für Plagiate bekannte Länder überfluten regelrecht den Weltmarkt mit billigen und illegalen Kopien von berühmteren Herrenuhren. Sie machen nicht davor halt, Herrenuhren schlecht zu duplizieren und sie dann für einen Spottpreis an vorzugsweise ahnungslose Touristen zu verkaufen und den namhaften Herstellern damit Umsatzeinbrüche in Millionenhöhe zu bescheren. Auch wenn es nicht so ist, dass es sich die Firmen nicht leisten könnten und der Vorstand dann einfach auf einen Ledersessel mit Goldintarsien verzichten muss, ist es immer noch strafbar und Namensraub, minderwertige Ware als Schutzmarke eines anderen zu verkaufen.

Um solches illegale Gut von Rechtmäßigem zu unterscheiden, hilft es, sich an einigen Punkten zu orientieren. Verschwimmt der Schriftzug, oder finden sich auffällige Rechtschreibfehler im Markenname – besser die Finger davon lassen. Wird die Hand grün von dem, was angeblich Gold sein soll – zurück zum Händler damit und ganz besonders wichtig, hat das Ziffernblatt nur elf Zahlen – gar nicht erst kaufen. Sollte jemand in Thailand einmal Herrenuhren anbieten die auf Mittags steht und nur elf Uhr anzeigt, von Swasch sind, und von einem Verkäufer stammen, der grüne Hände hat, nicht kaufen – oder wenigstens einen verdammt guten Preis heraus handeln und sie als Trophäe benutzen. Nach dem Motto „schau mal Gisela ich wurde von einem echten asiatischen Raubkopierer angesprochen und habe überlebt“.

Alle Herrenuhren, die aus Gold sind, aber unter hundert Euro kosten, sollten also grundsätzlich nicht gekauft werden - und es ist auch längst nicht alles Diamant oder Rubin, nur weil es glänzt. Am wichtigsten ist aber, dass man eine Straftat begeht, wenn man ein Plagiat kauft, und die Polizei vor allem in Thailand nicht viel Verständnis hat, wenn in einer Sprache, die die Beamten nicht verstehen, erklärt wird, dass man doch nichts wusste davon. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, das sollte niemals vergessen werden.

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