Achat

Achat ist die mikrokristalline Varietät des Quarzminerals. Kennzeichen des Achat ist die schöne, streifige Zeichnung. Gebildet werden Achate in Hohlraumfüllungen von magnetischen Gesteinen. Auch findet man sie in Sedimentgesteinen, als Mikroachate. Am häufigsten findet man Achat in den Achatmandeln, die im Melaphyrgestein gefunden werden. Achatmandeln findet man nur vereinzelt an gewissen Punkten. Diese sind zum Beispiel die Melaphyrbrüche bei Oberstein an der Nahe. Hier wurde in früheren Zeiten der meiste Achat gegraben und geschliffen. Andere Fundorte sind: Rio Grande do Sul (Brasilien), Glashütte, Idar-Oberstein (fast aufgebraucht), St. Egidien (Sachsen) , Kroatien, Mongolei, Sizilien. Strukturiert ist der Achat aus konzentrischen und unregelmäßigen Schichten, die einen Hohlraum ausfüllen und er besteht aus mikrokristalliner Kieselsäure sowie verschiedenen Varietäten von Chalcedon. In den einzelnen Lagen finden sich kleinere und gröbere dünne Strukturen. Auf einen Millimeter können so gut ein paar hundert kommen. Wasserhaltige Kieselsäure ist in den Achaten äußerst selten zu finden . Unterschiedliche Farbabweichungen Kommen von den Eisen – und Manganverbindungen . Onyxe = schwarze und weiße Lagen, Sardonyxe = rote und weiße Lagen sind meist künstlich gefärbt. Verwendung findet der Achat meist als Schmuckstück, durch seine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien und seiner Härte wird er auch in der Technik verwendet.