Aetzung

Die Ätzung ist ein chemischer Vorgang durch den Metalle mit Hilfe von Säuren aufgelöst werden. In der Schmuckherstellung werden so Verzierungen geschaffen und gestaltet. Je nach Metall werden verschiedene Ätzflüssigkeiten verwendet, wie beispielweise: für Gold Königswasser, für Silber Kupfer, Messing und Eisen Salpetersäure, für Kupfer Messing und Bronze Eisenchlorid, für Aluminium Salzsäure und Eisenchlorid, für Stahl Salpetersäure, für Glas und Email Flussäure. Natürlich hat die Verwendung dieser Ätzflüssigkeiten ein bestimmtes Ziel: mit Hilfe dieser Ätzflüssigkeiten werden nicht säurefeste Oberflächen vertieft oder aufgeraut. Mit Ätzflüssigkeiten ist eine Möglichkeiten gegeben die Oberflächen entsprechend zu dekorieren. Daher werden die Ätzflüssigkeiten je nach Art und Belieben eingesetzt. Erfunden wurde die Technik der Ätzung von Daniel Hopfer und hatte bis ins 17. Jahrhundert ihren Höhepunkt, speziell bei der Verzierung von Waffen und Rüstungen. Man nannte dies auch die Plattnerkunst. Die tiefgeätzten Teile wurden mit Gold oder Schwarzlot gefüllt, dadurch wirkten sie taschiert.