Automatikuhr

Die Automatikuhr ist eine Uhr, die mechanisch arbeitet. Im inneren findet sich eine Zugfeder, mit deren Hilfe die Uhr durch Armbewegung aufgezogen wird. Im inneren der Uhr befindet sich ein sogenannter Rotor, der sich bei Armbewegung des Uhrenträgers dreht und die Uhr wird so automatisch in kleinen Schritten aufgezogen. Das Gesetzt der Schwerkraft spielt hier eine wesentliche Rolle. Nicht nur durch ihre einfache Handhabung zeichnet sich die Automatikuhr aus. Ihre immer gleichmäßig gespannte Feder führt zu einem erheblich gleichmäßigeren Lauf. Die Einführung von Automatikuhren hatte dementsprechend in Bezug auf die Gangabweichung einen enormen Fortschritt. Vorteil ist auch, dass das lästige Batterien wechseln völlig entfällt. Allerdings muss die Uhr auch entsprechend getragen werden, wird sie für einen längeren Zeitraum abgelegt, so bleibt sie nach einiger Zeit automatisch stehen. Diese Zeitspanne, vom ablegen der Uhr bis zu ihrem Stillstand ist sehr unterschiedlich und abhängig von dem eingebauten Werk. In der Regel liegt diese Zeitspanne zwischen 35 und 60 Stunden. Die ersten Automatikuhren in Deutschland kamen Anfang der 50 er Jahre auf. Gebaut wurden sie von Bifora-Uhren, Durowe und der Firma Junghans.