Bajadere

Der Begriff „Bajadere“ stammt ursprünglich vom portugiesischen „bailadeira“ ab. Mit dem portugiesischen Begriff wurden indische Tänzerinnen bezeichnet, die in erster Linie als Tänzerinnen bei Gottesdiensten auftraten und als Dienerinnen Gottes galten. Aber auch bei weltlichen Veranstaltung traten sie auf. Die Tänzerinnen trugen sogenannte Umschlagtücher, die genauso bezeichnet wurden, wie die Tänzerinnen selbst. Vielleicht lässt sich hier der Zusammenhang finden mit dem heutigen Schmuckbegriff Bajadere. Im Bereich des Schmucks versteht man hierunter ein Perlengeflecht mit gewebeähnlichem Charakter. Ein Arm – oder Halsschmuck, der aus kleinen gebohrten Perlen besteht. Gern werden hier auch als optischer Blickfang Farbedelsteine und Brillanten mitverwendet. In Afrika wird diese Fertigungstechnik von den Massai getragen. Sie besteht hier aus Tausenden, bunten Perlen .