Blattgold
Blattgold wird bereits seit der Antike verwendet. Das Blattgold zeichnet sich dadurch aus, dass es aus einer hochgoldhaltigen Legierungen hergestellt wird. Anschließend wird es zu einer extrem dünnen Folie gewalzt und geschlagen. Diese Goldfolie besitzt eine Stärke von etwa einem Fünftel der Wellenlänge des sichtbaren Lichts. Um eine annähernde Vorstellung zu haben, wie dünn dieses Blattgoldes ist: ein Gramm Gold reicht aus um daraus eine Fläche von ca. einem Quadratmeter Blattgold herzustellen. Hergestellt werden kann es bis auf ca. 100 – 1000 Atomlagen. Verwendet wird Blattgold, um nichtmetallischen Gegenständen eine Goldoptik zu geben. Hauptsächlich bei Bilderrahmen, Büchern, Figuren, Stuck je nach Zweck und gewünschter Wirkung. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Vergoldung. Je nach Einsatz des Blattgoldes wird dieses mit einem Klebemittel auf den zu vergoldenden Gegenstand aufgebracht, nicht selten wird es im Anschluss noch poliert. Für Außenvergoldungen wird 23 karätiges (985/000) Blattgold verwendet. Für Innenvergoldungen meist 22 karätiges (916/000).