Chrom

Der Name Chrom stammt aus dem Lateinischen chromium. Es handelt sich hier um ein silberglänzendes Metall. In seinem reinen Zustand ist Chrom sehr dehnbar, kann aber bei geringfügiger Verunreinigung sehr spröde und hart werden. Da es gegen Luft und Wasser beständig ist, behält Chrom immer seinen Silberglanz und das auch bei feuchter Luft. Es ist in Salzsäure leicht löslich, in verdünnter Schwefelsäure jedoch nur schwer löslich. Eine passivierende Oxidschicht bildet Chrom durch den Einfluss einiger mineralischer Säuren (Salpetersäure) dadurch wird es unempfindlich gegen die meisten Säureeinwirkungen. Für den Menschen ist Chrom ein essentielles Spurenelement. Durch ihre starke Farbigkeit sind Chromverbindungen sehr auffällig. Die Gewinnung von Chrom erfolgt durch den Abbau von Chromeisenstein oder Chromit sowohl im Tagebau als auch in geringen Tiefen. Durch Reduktion des Erz mit Silicium oder Aluminium wird metallisches Chrom gewonnen. Die Verwendung von Chrom und Chromverbindungen ist sehr vielseitig, wie beispielweise Hart- und Dekorverchromungen, als Legierungselement, zum Färben von Glas und als Farbpigmente innerhalb von Farben.