Edelmetalle

Edelmetalle nennt man schwach reaktive ( edle ) Schwermetalle, die an der Luft kaum oder auch gar nicht oxidieren, d.h. sie laufen nicht gleich an. Aufgrund dessen könnte man Silber nicht als Edelmetall bezeichnen, dennoch wird es im Handel darunter geführt. Die Verarbeitungseigenschaften der Edelmetalle sind nicht aussagekräftig. Gold ist zum Beispiel für seine Weichheit bekannt – Osmium für seine Härte. Man unterscheidet Edelmetalle nach Gold Platinmetallen, zu denen Platin, Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium und Ruthenium gehören. Und nach den edlen Unedelmetalle, zu denen Titan, Zirkonium, Hafnium, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän und Wolfram gehören. Letztere besitzen eine höhere Beständigkeit gegenüber Korrosion ( Anlaufen ). Diese Einteilung ergibt sich im chemischen Sinne. Betrachtet man die Edelmetalle jedoch im physikalischen Sinn, so gehören lediglich Gold, Silber und Kupfer hierzu, da die Klassifizierung hier nach der elektronischen Bandstruktur erfolgt. Häufig wird auch Bronze fälschlicherweise zu den Edelmetallen gezählt, gerade im Bereich des Sport (Bronze-Medaillen).