Elfenbein

Elfenbein wird aus den Stoßzähnen der Elefanten hergestellt. Im entfernteren Sinne aber auch die Zähne des Narwals, Pottwals oder die Eckzähne der Fluss – und Nilpferde. Da das Elfenbein der Elefanten-Stoßzähne sehr begehrt ist und um die Elefanten in diesem Zusammenhang vor einer Ausrottung zu schützen, wurde der Handel mit Elefanten-Elfenbein durch das Artenschutzgesetzt von 1989 verboten, allerdings 1997 wieder etwas gelockert. Die Verwendung von anderem Elfenbein ist erlaubt. Elfenbein hat eine weiß, cremefarben oder auch rötliche Farbe, gemasert bis strukturlos , elastisch bis spröde. Die Verarbeitung von Elfenbein erfolgt in der Schmuckherstellung durch den Goldschmied. Ähnlich wie bei der Holzverarbeitung durch Sägen, Schnitzen, Fräsen, Bohren. Nachdem es 20 Minuten in Wasser gekocht wurde, kann es spanlos gebogen werden. Gereinigt wird Elfenbein durch Kochen in Seifenlauge und zum Bleichen ein starkes Wasserstoffperoxid empfohlen. Gefärbt wird Elfenbein meist mit tierischen oder pflanzlichen Beizmitteln.