Lapislazuli

Die Geschichte des Lapislazuli als Schmuckstein reicht 7000 Jahr zurück. Lapislazuli auch kurz Lapis genannt ist ein blauglänzendes Mineralgemisch. Je nach Fundort besteht es aus den unterschiedlichsten Anteilen der Minerale Lasurit, Pyrit und Calcit und auch geringere Beimengen von Diopsid, Sodalith und andere. Als begehrter Schmuckstein weist der Lapislazuli eine intensive, ultramarinblaue Farbe auf, die aus Radikalanionen zurückzuführen ist. Phyrit fein verteilt gilt als Echtheitsnachweis. Auch in der Kunst spielt der Lapislazuli als Schmuckstein eine große Rolle. Leuchtende Farben wurden aus ihm gewonnen, mit denen im Mittelalter Madonnengewänder bemalt wurden. Der Lapislazuli ist ein Edelstein mit mäßiger Härte und keiner Spaltbarkeit aber hoher Sprödigkeit. Dadurch sind Reparaturarbeiten solcher Steine problematisch. Gegen Salze, Säuren, Laugen, Silbertauchbädern etc. ist der Lapislazuli extrem empfindlich. Bei Schleifarbeiten dürfen die Bürsten seine Oberfläche nicht berühren. Trotz seiner negativen Eigenschaften ist er als Ringschmuck sehr beliebt, jedoch nicht so gut geeignet.