Piercing
Aus dem Englischen kommend ( to pierce = durchbohren, durchstechen ) ist Piercing eine Form der Körpermodifikation. Hier wird Schmuck in Form von Ringen und Stäben getragen. Um ein Piercing zu tragen muss die entsprechenden Körperstelle zunächst an der gewünschten Stelle durchstochen werden. Diese Körperstelle wird zuerst desinfiziert, dann wird der Ein – und Austrittspunkt des Stichkanals markiert und mit einer Zange fixiert. Anschließend wird mit einer Piercingnadel die markierte durchstochen. Wird das Piercing nicht fachgerecht ausgeführt, kann es zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel Entzündungen – fast immer kommt es aber vorübergehend zu lokalen Schwellungen, die nach einer Weile abklingen. Beliebte Piercingstellen sind: Augenbrauen, Nasenflügel, Bauchnabel, Zunge und Ohrmuschel. Zu unterscheiden sind Gesichts – und Körperpiercings. Zu den Körperpiercings zählt auch das Intimpiercing, wo Piercingschmuck im Genitalbereich getragen wird. Geeigneter Piercingschmuck sind die sogenannten verschraubbaren Barbells ( = Stäbe mit zwei verschraubten Kugeln an den Enden ) oder die Klemmkugeln = Ball Closure Rings. Erhältlich sind diese in verschiedenen Materialien ( med. Edelstahl, Gold, Platin, Niob, Titan PTFE, 316L-Implantatstahl ) und Materialstärken.