Rosegold

Rosegold nennt man rosafarbenen Goldlegierungen. Das Farbspektrum ist hier sehr weitreichend, von Weißgold mit rosa Farbstich ( Rose-Weißgold ), Babyrosa, Apricot und hautfarbenen Gold. Durch einen relativ hohen Kupferanteil mit einem ausgewogenen Verhältnis von Metallen ( Silber. Palladium ) entsteht der rosegoldene Farbton. Die meisten Goldlegierungen weisen immer eine hohe Härte auf. Im Handel befindet sich rosegold meist durch eine Oberflächenbehandlung. Ein entscheidender Nachteil ist aber, das der Farbton nur oberflächlich vorhanden ist und somit durch Abrasion mit der Zeit verschwinden kann. Deshalb sollten stark beanspruchte Schmuckstücke, zum Beispiel Ringe nur bedingt aus oberflächlich gefärbten rosegold hergestellt werden oder es sit vom Schmuckhändler ausdrücklich darauf hinzuweisen. In Deutschland darf rosegold als 333 Gold punziert und bezeichnet werden, der Goldgehalt muss aber mindestens 33 % betragen. In den Nachbarländern jedoch erst ab einem Goldgehalt von 37,5 % ( 375 er Gold ) und 58,8 % ( 585 er Gold ).