Saphir

Wie auch der Rubin gehört der Saphir zur Korund – Gruppe. Diese Varietäten unterscheiden sich nur in der Farbe. Die roten Varianten sind die Rubine und alle anderen Färbungen laufen unter dem Namen Saphir. Der Übergang ist fließend und so werden auch die hellroten, rosa und violetten Steine als Saphire bezeichnet, wenn sie für einen Rubin eine minderwertige Farbe aufweisen. Nur den blauen Korund bezeichnet man ohne weitern Zusatz als Saphir, alle anderen Farben werden ausdrücklich gekennzeichnet. Zum Beispiel „grüner Saphir“ oder „rosa Saphir“. Der farblose Saphir wird Leukosaphir genannt. Sri Lanka und Indien waren die bedeutendsten Produzenten von Saphiren. Heute kommen diese Steine hauptsächlich aus den USA, Australien und Nigeria. Sehr hochwertig ist der Saphir aus Madagaskar (Iiakaka). In seiner himmelblauen Variante werden ihm Eigenschaften wie Ruhe, Reinheit und Frieden Zugeschrieben. In den 50 er und 60 er Jahren fand der Saphir nicht nur die Verwendung als Schmuckstein, sondern wurde auch als Tonabnehmernadel bei Schallplattenspielern eingesetzt.